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DIE GEBURT

Wie der erste Mule entstand.

NIK FISCHER, HORSEMAN

Als Horseman bin ich ständig auf Tour und ein Leben aus dem Koffer ist mein Alltag. Aus diesem Grund kam der Wunsch nach einem Camper Van auf, der auch auf Reisen ein Zuhause sein kann. Einerseits um lästige Hotelbuchungen zu ersparen und so noch flexibler meiner Berufung, Pferden zu helfen, nachgehen zu können. Andererseits, um in meiner Freizeit die wunderschöne Natur noch intensiver erleben zu dürfen.

Die Anforderungen waren einfach, dachte ich: Es sollte ein kompaktes Fahrzeug sein – mit Allradantrieb und ausreichend Zuglast für einen Pferdehänger. Außerdem war es mir wichtig, einen vollwertigen Arbeitsplatz zu haben, um administrative und kreative Tätigkeiten ohne Einschränkungen unterwegs erledigen zu können. Da man in meinem Job auch schon mal schmutzig werden kann, wünschte ich mir außerdem eine anständige Duschkabine. Nein, besser noch ein richtiges Badezimmer. Ein weiterer Punkt auf meiner Liste war eine Waschmaschine, denn in der Regel bin ich mehrere Wochen am Stück unterwegs und die ewige Suche nach einem Waschsalon wurde auf Dauer einfach zu mühsam. Last but not least, sollte das Fahrzeug über eine weitreichende Autarkie verfügen und gegen Kälte und Hitze bestens gewappnet sein.

Nach Besichtigung etlicher Modelle diverser Hersteller wurde mir klar, dass kein Fahrzeug am Markt nur annähernd meinen Ansprüchen gerecht wurde. Bis auf wenige Ausnahmen werden immer dieselben Grundrisse angeboten, lediglich Farben und Materialien des Interieurs variieren. So entschied ich mich, einen Camper zu entwerfen, der den vollen Komfort eines statischen Zuhauses erfüllt, einschließlich einer Waschmaschine und eines hochwertigen Computerarbeitsplatzes. Nach Monaten der Recherche in Sachen Materialien und Komponenten ging es in die Planung. 24 Grundrissentwürfe waren nötig, um alle Anforderungen zu erfüllen und zugleich ein gewichtsmäßig ausbalanciertes Fahrzeug zu erhalten.

THE MULE war geboren.

WARUM MULE?

Bei den vielen Gespräche, die ich bei meinen Recherchen geführt habe, hat sich nach und nach herausgestellt, dass reges Interesse für ein Produkt wie dieses besteht. Dank der wachsenden Popularität des Homeoffice ist die Nachfrage nach mobilen Arbeitsplätzen stark angestiegen. Ein Trend, den bis dahin niemand erkannt hatte.

Deshalb habe ich mit meinem Geschäftspartner Philip Buchegger, der über 15 Jahre Erfahrung im individuellen Fahrzeugausbau mitbringt, Mule Vans gegründet, um als erstes Unternehmen am Markt serienfertige Roadoffice-Lösungen anzubieten.

Aber warum der Name Mule? Pferde sind mein Leben und ich verbringe viel Zeit als Cowboy auf Ranches in den USA. Bei meinen Aufenthalten kam ich unweigerlich in Kontakt mit Maultieren, eben: Mules. Schnell hat mich die Begeisterung für diese wunderbaren und vielseitig einsetzbaren Geschöpfe aus der Kreuzung einer Pferdestute mit einem Eselhengst gepackt.

Mules haben charakteristische Eigenschaften, die sich mit denen des Hauspferds nicht vergleichen lassen: Sie sind mutig, willensstark, lastverträglich, vielseitig einsetzbar, selbst unter schwierigsten Bedingungen äußerst trittsicher – und wenn man es schafft, sie von sich als verlässlichen und sicheren Führer zu überzeugen, gehen sie mit einem durch dick und dünn. Deshalb war für mich klar: Nichts könnte die Eigenschaften meines Vans besser verkörpern als THE MULE – ein sicherer und verlässlicher Begleiter für jedes Abenteuer.